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Ein Edelstein zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass ihn sein Betrachter als edlen Gegenstand empfindet. Zu den bekanntesten Edelsteinen gehören Diamanten, Saphire, Smaragde oder beispielsweise Rubine. Edelsteine sind seltene Minerale, die außerordentlich hohen ästhetischen Ansprüchen genügen und sich durch eine große mechanische Widerstandsfähigkeit auszeichnen.
Entstanden sind Sie bereits vor Millionen von Jahren unter großem Druck im Inneren der Erde. Edelsteine, die um den optischen Reiz zu erhöhen, geschliffen sind, werden auch als Juwelen bezeichnet. Edelsteine bestehen aus den verschiedensten chemischen Zusammensetzungen, sie werden aufgrund ihres Kristallsystems unterschieden und auch nach ihrem natürlichen Vorkommen klassifiziert.
Die physikalischen Eigenschaften von Edelsteinen sind ganz genauso unterschiedlich, deshalb wird die Beurteilung eines Edelsteins immer an der Nachfrage gemessen und unterliegt dem gesellschaftlichen und kulturellen Wandel. Der Wert eines Edelsteins wird maßgeblich von seinem Gewicht bestimmt. Dieses wird bereits seit der Antike in Karat angegeben. Der wertvollste Edelstein überhaupt ist übrigens der Diamant. Alle Steine, organischen Stoffe und Mineralien, die sich natürlich oder bearbeitet zur Herstellung von Schmuck und Verzierungen eignen, gelten als Edelstein.
Viele Edelsteine lassen sich heutzutage schon synthetisch fertigen. Qualitative Unterschiede zu natürlich vorkommenden Edelsteinen sind nicht vorhanden, lediglich Experten könnten diese Steine als künstliche identifizieren. Spalten, Gravieren, Bohren, Schneiden und Schleifen sind typische und häufig angewandte Bearbeitungsmethoden zur Aufwertung von Edelsteinen. Damit können die Farben abgeschwächt oder hervorgehoben, sowie kleinere und größere Mängel verdeckt werden.
Edelsteine wurden bereits von den Menschen im Altertum zu Schmuck verarbeitet, der zur Verschönerung dienen sollte. Das neuzeitliche Interesse an Edelsteinen erwachte im 15./ 16. Jahrhundert und erlebte im 18. und 19. Jahrhundert einen wahren Aufschwung. Im Zuge wechselnder Moden und veränderten Ansprüchen wurden immer wieder neue Steine zu den edlen Objekten der Begierde. Aber nicht nur zu Schmuckzwecken werden Edelsteine benutzt, sondern auch Aberglaube und Volksmedizin sind von der Wirkung dieser Steine überzeugt.
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