|
Heinz Ehrhardt und Otto – das waren früher die Comedians, die im
Fernsehen zu sehen waren. Und viel mehr kannte das breite Publikum nicht.
Schaltet man heute das Fernsehen ein, sieht man viele Gesichter – und immer
neue Gesichter. Das Interesse an Comedy
ist hoch wie nie zuvor. Kein Wunder, dass es immer mehr Menschen drängt, sich
zum Komiker zu entwickeln.
Wer gut Witze erzählt, denkt, dass das schon die
halbe Miete ist. Doch begibt er sich ins Rampenlicht, kann es schon mal
vorkommen, dass es still bleibt und seine so beliebten Gags, die er im
Freundeskreis hat, auf der Bühne nicht zünden. Die Komik auf der Bühne lebt von
einer Vielzahl von Komponenten. Bühnenpräsenz, Zusammenspiel mit dem Publikum,
technisches Wissen, Ausdruck usw. müssen gut zusammenspielen, um die Menschen
zum Lachen zu bewegen.
Diese ganzen Sachen kann man lernen – was man aber nicht
lernen kann, ist ein gewisser Sinn für Humor. Wer nicht über sich selbst lachen
kann, dem wird es schwer fallen, langfristig Erfolg mit seiner Komik zu haben.
Das ist eine Qualität, die dazu gehört wie das Salz zur Suppe. Diese Qualität
ermöglicht es dem Komiker, das Publikum auf seine Seite zu ziehen, egal ob er Witze über Hunde oder Politiker oder sonst etwas macht.
Er macht
sich selbst sympathisch dadurch. Er erhebt sich damit nicht über das Publikum,
sondern ist auf seiner Seite. Dadurch kann er Alltagsthemen präsentieren und
mit seiner Comedy dem Zuschauer
wirklich nah sein. Und sein Herz ergreifen
durch das Lachen.
Trackback(0)
|