Fertighäuser gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Formen
– ob als Villa, Bungalow, Reihenhaus, und vielem mehr. Ein Fertighaus
wird auch oft als Rohbauhaus, Bausatzhaus oder Selbstbauhaus angeboten.
Was alle drei gemein haben ist die Erstellung des Rohbaus, denn dieser
geschieht bei allen dreien in Eigenleistung. Doch dabei bleibt es meist
nicht, denn auch der anschließende Ausbau wir mittlerweile oft von den
Bauherren selbst übernommen.
Auch Bungalows gibt es übrigens als Fertig- bzw. Selbstbauhaus.
Bungalows sind meist eingeschössig und werden oft als Ferienimmobilie
genutzt. Bungalows eignen sich optimal für Leute, für die Treppen ein
Hindernis oder auch eine Gefahr darstellen, wie beispielsweise ältere
Personen oder auch Familien mit Kleinkindern. Der Bungalow als
Fertighaus kann wunderbar an die individuellen Bedürfnisse angepasst
werden und lässt sich nach Belieben um- und auch ausbauen.
Auch lässt sich wählen, ob man eher einen großen offenen Raum vorzieht
oder mehrere einzelne. Beim Bungalow bedeckt das Dach meist auch einen
Teil der Terrasse.
Außerdem kann man beim Fertighaus wählen, ob man lieber ein Passivhaus,
ein Niedrigenergiehaus, ein 3-Liter-Haus oder ein Null-Energie-Haus
möchte. In einem Passivhaus wird das komfortable Innenklima ohne
aktives Heizungs- und Klimatisierungssystem hergestellt, denn das Haus
kann sich rein passiv und kühlen und wärmen.
Diese Methode nach Adamson und Feist von 1987 spart mehr Energie ein
als jedes Niedrigenergiehaus. Niedrigenergiehäuser gibt es als 60er und
40er Variante, das bedeutet dass der Primärenergiebedarf von 60 kWh
bzw. 40 kWh pro Quadratmeter und Jahr nicht überschritten werden darf.
Das 3-Liter-Haus steht für einen Verbrauch von 3 Litern Heizöl pro
Quadratmeter und Jahr für Heizung und Lüftung, während das
Nullenergiehaus gänzlich ohne externe Energie auskommen muss, da die
notwendige Energie durch das Haus selber erzeugt werden kann. |