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Was ist Zeit? Wie kann man sie beschreiben? Wie kann man
Zeit messen? Zumindest die letzte Frage lässt sich für unsereins heutzutage
einfach beantworten. Denn Zeit misst man doch mit Uhren. Doch das war nicht
immer so. Denn ganz früher, als das Rad noch nicht erfunden war, gab es auch
noch keine Uhren. Da mussten sich die Menschen an anderen Zeitmessern
orientieren. Ganz ohne Uhren. Das taten sie mit Hilfe dreier Himmelskörper,
durch deren gegenseitiger Bewegung quasi die naturgegebene Zeit mit Tag, Monat
und Jahr beschrieben wurde. Denn ohne einen Anhaltspunkt, ohne Maßstab lässt
sich auch nichts messen.
So waren die Menschen auch ohne Uhren in der Lage sich
Anhaltspunkte und Maßstäbe zu schaffen, um die Zeit zu messen bzw.
abzuschätzen.
Denn auch ohne Uhren war für die Menschen früh klar, dass
ein Tag der Zeitraum ist, in dem die Erde sich einmal um die eigene Achse und
damit um die Sonne dreht. Auch ohne Uhren konnten die Menschen den Zeitraum
eines Monats messen. Dies war nämlich der Zeitabstand zwischen zwei gleichen
Mondphasen. Und ein Jahr war auch ohne Uhren vergangen, wenn die Erde es
geschafft hat, die Sonne einmal komplett zu umkreisen.
Die damalige Zeit war natürlich nicht mit dem Schnelllebigen
Wirken von heute gar nicht vergleichbar. Deshalb war es für die Menschen zuerst
nicht von Nöten die kleinste Zeiteinheit, nämlich den Tag, weiter in kleinere
Abschnitte zu unterteilen. Unsere Vorfahren hielten die Zeiteinheit der Stunde
damals noch für verzichtbar. Später ging man dann dazu über wenigstens den Tag
so aufzuteilen, dass man vom sogenannten Lichttag sprach, während es hell war.
Also die Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Auch dazu brauchte man
noch keine Uhren. Nachts musste man eh keine Rücksicht auf die Zeit nehmen, denn
da ruhte alles.
So wurden die ersten mechanischen Uhren im 13. Jahrhundert
als Zeitmesser unter die Leute gebracht. Bis heute üben Uhren aufgrund Ihrer
Technik und Mechanik, aber auch wegen ihrer Schönheit eine unheimliche
Faszination auf die Menschen aus.
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